Der Heiligenstädter Eisenbahnverein e. V.

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Die Fahrzeuge des HEV

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Krupp-Lok Nr.3339

Kö 816

Kleinlok Kö 0082 - "Windhoff"


Fortschritte der Aufarbeitung - Der Einbau des Getriebes

Erbauer der LokRheiner Maschinenfabrik
Windhoff AG,
Rheine / Westf.
Erbauer des Getriebesdto.
Erbauer des Original-Motors
(nicht mehr vorhanden)
Gesellschaft für Junkers
Dieselkraftmaschinen Scharfenstein /
Erzgeb.
Betriebs-Nr.Kö 0082
Fabrik-Nr.250
Lok-TypLN25IV
Lieferdatum07.08.1934 Deutsche Reichsbahn,
Bhf. Lemförde
Länge über Puffer6040 mm
AchsfolgeB
Motorleistung57,5 PS
Getriebemechanisches Vierganggetriebe
(nicht synchronisiert)
Art der Kraftübertragung
auf die Radsätze
Jeder Radsatz durch eine Kette
BeschaffungsstelleReichsbahn-Zentralamt München
Beschaffungspreis10.370,00 Reichsmark
Kö 0082

Der Bau solcher Kleinlokomotiven wurden in den 20er Jahren geplant, um Anschlussgleise von Industriebetrieben wirtschaftlich und unabhängig von Linienzügen bedienen zu können.

Im Gegensatz zum Ausland fehlten bei der Reichsbahn jegliche Erfahrungen mit dem Einsatz von Kleinmotorloks. Nur für den internen Verschiebedienst in Werkstofflagern und Ausbesserungswerken waren bis dahin schon einfache Rangierloks in Betrieb. Um die konkreten Auswirkungen des Kleinlok-Einsatzes auf Fahrplangestaltung, Wagenumlauf und Personalbedarf zu testen, ordnete die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn 1929 einen eingehenden Versuchsbetrieb im Bereich der Rbd Münster an.

Nachdem die prinzipielle Eignung kleiner Motorloks für den betriebsgerechten und kostensparenden Einsatz auf Unterwegsbahnhöfen erwiesen war, wurden 1930/31 die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen für eine Kleinlok aufgestellt, die nur einzelne Wagen im Bahnhofsbereich mit sehr geringem Wagenaufkommen und kurzen Rangierwegen bewegen sollte.

Ab 1933 lieferte die Rheiner Maschinenfabrik in drei Serien ingesamt 34 LN25II/IV-Lokomotiven als Kö 0035-0041, 0065-0079 und 0081-0092 aus. Achsstand und Treibrad-Durchmesser waren so gewählt, daß auch ein Streckeneinsatz zulässig war.

Unsere Lokomotive wurde am 07.08.1934 mit der Fabrik-Nr. 250 als Kö 0082 an den Bahnhof Lemförde ausgeliefert und wurde dort bis 1951 im Rangierdienst eingesetzt.

Ab Mai 1951 war sie bei der Südostholz GmbH, Metz & Co. (später Novopan GmbH - jetzige Glunz AG) in Göttingen im Einsatz.

Ab 1973 stand sie Kindern auf dem Spielplatz der Jona-Gemeinde als Tummelobjekt zur Verfügung.

Am 12. März 1997 konnte unser Verein die Klein-Lokomotive von der Jona-Gemeinde Göttingen erwerben.

Inzwischen wurde das Fahrgestell und das Führerhaus aufgearbeitet, mit einem Korrossionschutz und neuem Farbanstrich versehen. Nach dem Einbau des Getriebes und des Motors soll sie funktionsgerecht den Gästen vorgeführt werden können.